Psychologische Beratung, Behandlung und Therapie

Traumabehandlung

EMDR

EMDR ( Eye Movement Desensitization and Reprocessing ) beschreibt eine von Dr. Francine Shapiro entwickelte Methode zur Desensibilisierung und Bearbeitung von belastenden Ereignissen. Mithilfe von bilateraler Stimulation mittels Augenbewegungen werden die Selbstheilungsfähigkeiten des Gehirns angeregt wodurch ein weiterer Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. 

Einsatzgebiete:

  • posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) 
  • Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen
  • starke Trauer nach Verlusterlebnissen
  • Folgen von Bindungstraumatisierungen 
  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Kindern
  • Depressionen
  • Angst- und Panikstörungen
  • psychophysische Erschöpfungssyndrome
  • chronische Schmerzen
  • stoffgebundene Abhängigkeit (besonders im Zusammenhang mit einer Traumafolgestörung)



Traumabehandlung

Ziel einer Traumabehandlungt ist es belastende Ereignisse Schritt für Schritt zu verarbeiten, um diese in der eigenen Biographie integrieren zu können. Auch eine Traumabehandlung macht es nicht möglich erlebte Ereignisse zu löschen oder ungeschehen zu machen - aber sie hilft dabei die Hilflosigkeit zu reduzieren, wieder mehr Kontrolle über das eigene Leben zu erlangen und so die Belastung deutlich zu verringern. 

Traumabehandlung erfolgt in drei Schritten:

  1. Stabilisierung - um eine sichere Bearbeitung/Konfrontation zu ermöglichen
  2. Traumabearbeitung - Schritt für Schritt Konfrontation mit dem traumatischen Erlebnis
  3. Integration der traumatischen Inhalte


Klinische Psychologie

Die wissenschaftlich fundierte Klinisch-psychologische Behandlung und Therapie dient unter anderem der Wiederherstellung der eigenen Handlungsfähigkeit nach belastenden und traumatischen Ereignissen, sowie der gezielten Veränderung von problematischen Erlebens- und Verhaltensweisen um wieder mehr Lebensqualität zu erreichen. Individuell abgestimmte Diagnostik, ressourcenorientierte und störungsspezifische Behandlungen machen es auch in Kurzzeit-Therapien möglich Veränderungen herbeizuführen und den Leidensdruck zu lindern.
In einem geschützten Rahmen wird gemeinsam am Aufbau bzw. an der Wiedererlangung von Handlungskompetenzen in unterschiedlichen Problembereichen und an der Veränderung von unerwünschten Erlebens- und Verhaltensweisen gearbeitet.
Eine Klinisch-Psychologische Diagnostik kann dabei helfen ein bestehendes Problem besser verstehen und infolge dessen auch besser behandeln zu können. Um eine bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten werden nicht nur spezielle psychologische Techniken, sondern auch viel Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen in die Behandlung mitgebracht. Je nach Alter des Hilfesuchenden und nach Problemstellung wird die Behandlung mit Gesprächen, sowie spielerischen und kreativen Methoden durchgeführt um eigene Entwicklungspotentiale und Lösungskompetenzen zu fördern und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.